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In dieser Woche erzählt SURYOYENA.org die Geschichte...
"Vom Phariser und vom Zllner"

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Aramäische Geschichte
Deutsche Übersetzung
Vom Phariser und vom Zllner


Vom Phariser und vom Zllner
Jesus begegnete immer wieder Leuten, die sich viel darauf einbildeten, besonders gerecht oder besonders fromm zu sein. Solche Leute gab es damals und gibt es auch heute: Sie meinen, im Vergleich zu anderen etwas Besseres zu sein: reicher, klger, einflureicher, frmmer. Jesus zeigt in einer Geschichte, da er die Sache ganz anders sieht. Und Gott wohl auch. In der Erzhlung werden Phariser und Zllner erwhnt. Die Phariser waren damals einflureiche Leute, die sich streng an die berlieferten Gesetze hielten. Sie meinten, damit Gott besonders zu gefallen. Die Zllner erhoben fr die rmische Besatzung bei ihren Landsleuten Zlle. Sie waren sehr unbeliebt, weil sie mit Fremden und Unglubigen zusammenarbeiteten. Auerdem konnten sie selber von dieser Arbeit nur leben, wenn sie mehr Zoll verlangten als sie den Rmern abliefern muten. Darum galten sie als Betrger.
Jesus hat in seinen Gleichnissen darauf aufmerksam gemacht, dass Gott jeden Menschen in seine Nhe ruft. Es sind die Menschen selbst, die durch ihr eigenes Verhalten die Einladung Gottes ablehnen oder verschlafen ". Wer klug
ist, berlegt sich rechtzeitig, worauf es ankommt.

Einigen, die sich fr besonders gerecht hielten und darum andere verachteten, erzhlte Jesus die folgende Geschichte:

Zwei Mnner gingen zum Tempel hinauf, um zu beten. Der eine war ein Phariser, der andere war ein Zllner. Der Phariser stellte sich hin und betete leise so: Gott, ich danke dir, da ich nicht wie die anderen Menschen bin, wie die Ruber, Betrger, Diebe oder auch wie dieser Zllner dort. Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens. Der Zllner dagegen blieb ganz hinten stehen, tief gebeugt. Er wagte es nicht, nach oben zu blicken. Er schlug sich an die Brust (er meinte, nicht wrdig zu sein, mit Gott zu sprechen) und betete: Gott, sei mir Snder gndig! Ich sage euch: Sein Gebet hrte Gott, das des Pharisers nicht. Denn Gott mag Leute nicht, die sich einbilden, besser als andere zu sein. Aber Gott mag die, die ehrlich zu sich und zu anderen sind.
(nach LK 18.9-14)