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In dieser Woche erzählt SURYOYENA.org die Geschichte...
"Das Gleichnis vom verlorenen Sohn"

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Aramäische Geschichte
Deutsche Übersetzung
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn


Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Jesus sprach weiter:
„Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zum Vater: 'Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zukommt!' Da verteilte er unter sie das Vermögen. Nach wenigen Tagen nahm der jüngere Sohn alles mit sich und zog in ein fernes Land; dort vergeudete er sein Vermögen durch ein verschwenderisches Leben. Nachdem er alles durchgebracht hatte, kam eine gewaltige Hungersnot über jenes Land, und er fing an, Mangel zu leiden. Da ging er hin und verdingte sich bei einem Bürger jenes Landes, der ihn auf seine Felder schickte, um die Schweine zu hüten. Dort hätte er gerne seinen Hunger mit den Schoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: 'Wie viele
Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss; ich aber komme hier vor Hunger um! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: 'Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; nimm mich wenigstens als einen deiner Tagelöhner!'
Da machte er sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und ward von Mitleid gerührt. Er lief ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: 'Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen.'
Doch der Vater befahl seinen Knechten: 'Bringt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an! Steckt ihm einen Ring an die Hand und tut Schuhe an seine Füße. Dann holt das gemästete Kalb, schlachtet es und lasset uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wiedergefunden worden.'
Da fingen sie an, fröhlich zu sein.
Sein älterer Sohn aber war auf dem Felde;
als er heimkehrte und sich dem Hause näherte, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte herbei und erkundigte sich, was das bedeute. Der sagte zu ihm: 'Dein Bruder ist gekommen, da hat dein Vater das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat.'
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Doch sein Vater kam heraus und redete ihm gut zu. Er aber antwortete: 'Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe nie dein Gebot übertreten! Mir hast du nie ein Böcklein gegeben, damit ich mit meinen Freunden fröhlich essen könnte. Wie aber dieser dein Sohn kommt, der deine Habe aufgezehrt hat mit zügellosem Leben, schlachtest du ihm das gemästete Kalb !'
Da sagte der Vater zu ihm: 'Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. Du solltest fröhlich sein und dich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.'“